Lärm lässt Ohren leiden

Schütz deine Ohren!

Lärm stört nicht nur, er kann uns quälen und sogar krank machen.

Andauernder Lärm raubt den Menschen die Konzentration und den Schlaf, macht nervös, stresst und führt häufig zu Herz- und Kreislauferkrankungen. Zuviel Lärm schädigt aber auch unseren Gehörsinn.

 

 

Kresse-Experiment

Mittel- und Innenohr sind nahezu machtlos gegen übergroßen Lärm. Wie ein Sturm fegt zum Beispiel ein Knall über die Härchen der empfindlichen Hörsinneszellen im Innenohr und knickt die Härchen um. Weil sich die feinen Härchen nicht mehr aufrichten können, sterben die Sinnenzellen darunter ab und wir hören immer schlechter. Du kannst es dir vorstellen, wie auf dem Kresse-Bild. Der Stein drückt die Kresse – sie sollen die feinen Härchen darstellen - nieder. Überall, wo die Härchen verknicken und miteinander verkleben entstehen „Hör-Lücken“.

Viel zu HÖREN!

 

Es ist traurig, wenn man sein Gehör verliert. Die Welt wird still und einsam. Wir hören keine Vögel mehr, verstehen unsere Freunde nicht mehr, können keinen Hörspielen und Geschichten mehr lauschen, wir vermissen freundliche Stimmen, die uns vorlesen, und unsere Lieblingsmusik.

Sicher habt ihr schon einmal erstaunt beobachtet, wie sicher sich blinde Menschen mit einem Blindenstock im Straßenverkehr bewegen können. Blinde Kinder lernen schon früh ihre anderen Sinne, vor allem den Hörsinn zu nutzen, um sich im Straßenverkehr zu orientieren. Aber zuviel Lärm im Straßenverkehr ist für Blinde sehr schlecht.

Hör mal, was der blinde Musiker Jörg Siebenhaar dazu erzählt.

Flash ist Pflicht!