Mischen und Schneiden

Audio-Schnitt

„Audire“ heißt auf Lateinisch „hören“. „Audio“ bedeutet wörtlich übersetzt: „ich höre“.

Man könnte das Wort Audio also im übertragenen Sinne übersetzen mit: Alles, was man hören kann.

Audio-Schnitt oder Tonschnitt kann man nur dann machen, wenn man etwas Hörbares aufgenommen hat auf Daten- oder einem Tonträgern. Wenn Gehörtes auf Magnetband (Kassette) aufgezeichnet wurde, kann man ein echtes Band zerschneiden, etwas herausschneiden und etwas anderes an diese Stelle hinein kleben. Das Wort „Tonschnitt“ kommt ursprünglich von diesem Handwerk des Tonband-Zerschneidens.

Tontechniker beherrschen es so gut, dass der Hörer gar nicht merkt, das etwas „hinein- oder weggeschnitten“ wurde. Heutzutage schneidet man aber nur noch selten ein Band, das man in den Händen hält. Der Ton wird stattdessen in einen Computer eingespielt. Dort wird er in einem Schnitt-Programm am Bildschirm bearbeitet – also im Grunde „sichtbar“ gemacht. Man sollte aber nie vergessen auch zu hören! Die Tontechniker schneiden heute am Bildschirm die Teile heraus, die sie nicht haben wollen, indem sie sie einfach löschen. Aber auch diese Technik muss man sehr gut beherrschen, damit niemand später den „Schnitt“ hört.

Hör mal,
was die Tontechnikerin Theresia Singer zu „Versprechern und Tonschnitt“ in einem Hörspiel erzählt:

Flash ist Pflicht!

Spiel: "Äh..hust..räusper... – Schnitt" Schlüpf in die Rolle eines Tontechnikers und schneide alle Versprecher, Huster oder Räusper heraus.